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Taizé

Einige Informationen über Taizé

Die Gastfreundschaft bildete seit der Ankunft von Frère Roger in Taizé 1940 einen wichtigen Teil der Berufung der Communauté. Während des Zweiten Weltkriegs beherbergte er in seinem Haus vor allem Flüchtlinge, insbesondere Juden.

Allmählich schlossen sich weitere junge Männer den ersten Brüdern an. Ostern 1949 banden sie sich endgültig zum gemeinsamen Leben in Ehelosigkeit und großer Einfachheit. Heute zählt die „Communauté de Taizé“ an die hundert Brüder, Katholiken und aus verschiedenen evangelischen Kirchen. Sie stammen aus über fünfundzwanzig Ländern. Durch ihr einfaches Dasein ist die Communauté ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern.

Seit Ende der fünfziger Jahre sind in zunehmendem Maße Jugendliche in Taizé zu Gast. Sie kommen aus allen Teilen Europas und von den anderen Erdteilen. Sie nehmen an den Wochentreffen teil, die unter dem Thema „Inneres Leben und Solidarität mit den Menschen stehen“.

Jugendliche aus Afrika, Asien und Lateinamerika kommen zu mehrmonatigen Aufenthalten und teilen mit anderen die Art und Weise, in denen in ihren Ländern und Kulturen der Glaube lebt.

Dreimal am Tag versammeln sich alle zum Gebet in der Kirche der Versöhnung. Am Freitagabend wird eine Kreuzikone in die Mitte der Kirche gelegt, an der man in Stille beten und Gott die eigenen Lasten und die anderer anvertrauen kann. Das Gebet am Samstagabend ist eine Auferstehungsfeier mit vielen Kerzen.

Wer mehr wissen möchte, kann sich auch über das Internet informieren (siehe Link am Ende der Seite).

Dieses Jahr wird in den Herbstferien auch wieder eine Fahrt von der Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinde in Haselünne in Kooperation mit dem Kath. Jugendbüro Emsland-Süd dorthin angeboten.

Weitere Infos zu der diesjährigen Fahrt findet ihr in dem Anmeldeflyer:
Taizé 2019 Anmeldung Seite 1
Taizé 2019 Anmeldung Seite 2